|
Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
Computertomographie (CT)
PET-CT
PET findet auch kleine
Tumoren oder Metastasen am ganzen Körper.
PET erkennt die genaue Ausdehnung und Lokalisation
bösartiger Tumoren
in vielen Fällen besser und sicherer als CT oder
MRT (siehe auch PET: Pro und Contra
).
CT ist ein seit langem bewährtes Röntgen-Verfahren.
PET-CT kombiniert die Stärken von PET und CT.
... NEU! ... AKTUELL! ...
Amerikanische Entscheidung der Behörden zu Gunsten Alzheimer-Diagnostik mit PET Die Kosten einer PET-Untersuchung zur Diagnostik der Alzheimer-Erkrankung werden in Zukunft von den amerikanischen Krankenkassen übernommen. Allerdings bestehen eine Reihe von Auflagen an die Untersucher. Genaueres erfahren Sie Hier.
Urteil des Sozialgerichts Leipzig zur Kostenerstattung bei PET (Az: S 13 KR 22/03) Die Kostenübernahme einer PET-Untersuchung durch die Innungskrankenkasse Sachsen ist nach einem Urteil des Sozialgerichts vom 22.04.2004 in Leipzig Rechtens. Eine Patientin hatte gegen die Krankenkasse geklagt, die nach Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen die Kostenübernahme (Antrag Sommer 2002) abgelehnt hatte. Hier können Sie den Inhalt des Urteils im Detail nachlesen.
"... mit der Technologie
PET(-CT) (sind wir) heute einen Schritt weiter gekommen..." Gerry Kley,
Minister für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt am 05.05.2004 in Berlin auf einem medizinisch-wissenschaftlichen Symposium und Parlamentarischen Abend. Hier können Sie den Inhalt des Symposiums im Detail nachlesen. Eine Bilddokumentation des Symposiums ist dort per download erhältlich.
Mit PET wird die Verteilung eines Kontrastmittels (i.d.R. ein modifizierter Zucker namens
FDG) im ganzen Körper auf Schichtbildern sichtbar gemacht: Untersuchungsablauf.
Das "Kontrastmittel" FDG reichert sich in den meisten Tumoren x-fach an, so daß i.d.R. ein sehr hoher Kontrast
von bösartigen Tumoren zum gesunden Gewebe besteht. Eine Liste mit Indikationen finden Sie unter Etablierte Indikationen, eine einfache Erklärung von PET bei focus online, eine ausführlichere Beschreibung von PET und PET-CT bei dem Verband der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V..
CT ist ein Röntgenverfahren, das hochauflösende
überlagerungsfreie Schichtbilder des Körpers erstellen
kann. Organe werden entsprechend ihrer Röntgenabschwächung
dargestellt. Da hierbei zwar eine hohe Ortsauflösung, jedoch
ein oft niedriger Kontrast besteht, wird zur Kontrastverstärkung
i.d.R. ein jodhaltiges Röntgenkontrastmittel verabreicht. Die
Unterscheidung von gut- und bösartigen Tumoren ist jedoch schwierig.
Daher können bösartige Tumoren wegen unzureichendem Kontrast
übersehen werden.
PET-CT ist die Kombination aus CT und PET.
CT zeigt die Struktur aller Organe und PET den dazugehörigen
Stoffwechsel, um Gut- und Bösartigkeit zu unterscheiden. Sinnvoll
ist die zusammenhängende Beurteilung von PET und
CT. Beide Untersuchungen werden idealer Weise zeitgleich mit
einem Kombinationsgerät PET-CT bei gleicher Lagerung
durchgeführt. PET-CT-Geräte sind derzeit leider
nur an wenigen Standorten in Deutschland verfügbar.
Evidence-Based-Medicine? PET ist nach Meinung von Fachgremien, Wissenschaftsrat und Krebsgesellschaften etablierte und unverzichtbare Methode in der Onkologie geworden. Dennoch wird PET nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Siehe auch PET: Pro und Contra.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: cgd - 01.10.2004 |
|