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Pro und Kontra PET

Pro PET
  • PET ist ein etabliertes Tumor-Diagnostikum, „in einigen Bereichen hat sich die PET in der Zwischenzeit zu einem wichtigen diagnostischen Routineinstrument entwickelt.“ (1)
  • "Gerade im Bereich der Krebsmedizin erscheint die PET allerdings unverzichtbar. ..." in Studien mit vielen Tausend Patienten (konnte) die Bedeutung und Überlegenheit der PET-Diagnostik und Therapieüberwachung belegt werden." (2)
  • Der klinische Nutzen von PET zählt in Deutschland gemäß Expertenkomission bei 15 Indikationen als „gesichert“, bei weiteren 12 Indikationen als „wahrscheinlich“ (Stand der wissenschaftlichen Literatur bis einschließlich 1999) (3)
  • PET wird in einigen Ländern von der gesezlichen Krankenversicherung getragen (2, 4, 6)
  • PET als zusätzlich durchgeführte Untersuchung bei der Diagnosefindung, dem Staging und der Therapiekontrolle von malignen Tumoren führt bei 30% der Patienten zu einer Änderung der Behandlung (5)
  • Um die Einhaltung der Grundsätze des Strahlenschutzes zu gewährleisten, werden die verantwortlichen Institutionen im Gesundheitswesen aufgefordert, die klinische Anwendung von F-18-FDG-PET bei wissenschaftlich gesicherten und medizinisch akzeptierten Fragestellungen für jeden Patienten in Deutschland zu ermöglichen. Dies steht in Übereinstimmung mit der Empfehlung des Wissenschaftsrates von 2001 (1) und in Übereinstimmung mit der inzwischen gängigen Praxis in anderen europäischen Ländern (z.B. Belgien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Schweiz, Spanien). (6)
  1. Wissenschaftsrat. Stellungnahme zur Positronen-Emissions-Tomographie (PET) in Hochschulkliniken und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Greifswald, 13. Juli 2001:Drs. 4932/01
  2. Deutsche Krebsgesellschaft Frankfurt / Main, 18.04.2002 Pressemitteilung 14 / 02.
  3. Reske SN, Kotzerke J.  Occasional Survey. FDG-PET for clinical use. Results of the 3rd German Interdisciplinary Consensus Conference, "Onko-PET III", 21 July and 19 September 2000. Eur J Nucl Med (2001) 28:1707–1723
  4. Indikationsliste der "Health Care Financing Administration" (USA)
  5. Gambhir et al. A Tabulated Summary of the FDG PET Literature. J Nucl Med 2001; 42:1S–93S
  6. Die Strahlenschutzkommission Anwendung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) als effizientes, dosissparendes Diagnoseverfahren. Empfehlung der Strahlenschutzkommission. Verabschiedet in der 184. Sitzung der Strahlenschutzkommission am 31. März/01. April 2003

Kontra PET

PET für die ambulante Regelversorgung zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen wird abgelehnt (1).
  1. Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen:

    Bundesministerium für Gesundheit

    Bekanntmachung einer Änderung der Richtlinien über die Bewertung ärztlicher Untersuchungs- und Behandlungsmethoden gemäß § 135 Abs. 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (BUB Richtlinien) Vom 26. Februar 2002.
    Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat in seiner Sitzung am 26. Februar 2002 beschlossen, die Anlage B der BUB-Richtlinien in der Fassung vom 10. Dezember 1999 (BAnz. 2000 S. 4602), zuletzt geändert am 3. Mai 2001 (BAnz. S. 18422), wie folgt zu ergänzen:

    In der Anlage B "Methoden, die nicht als vertragsärztliche Leistungen zu Lasten der Krankenkassen erbracht werden dürfen" wird folgende Nummer angefügt:

    "39 Positronen-Emissions-Tomographie (PET)"

    veröffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 86 vom 11. Mai 2002  


Weitere Pressberichte zum Thema PET

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