Startseite
Übersicht
Gästebuch
Beispiele
PET(-CT) Standorte
Suche
Intern
Impressum
 
 PET Einleitung
 Etablierte Indikationen
 Andere Indikationen
 Links
 Häufige Fragen
 PET Durchführung
 
 
 
 
Kehlkopfkrebs, Zungenkrebs, Hals-Nasen-Ohren-Tumore

Die Fakten...

... und die Daten

PET warum?

Der Einsatz von PET vor Behandlung: PET identifiziert die Patienten, die einen sehr hohen tumoralen Zuckerstoffwechsel besitzen. Diese Patienten haben eine schlechtere Prognose und benötigen eine aggressivere Therapie ( Halfpenny W et al.).

Ein Ganzkörper-PET sollte wegen der hohen Genauigkeit für Metastasen zudem bei den Patienten erfolgen, die ein hohes Risiko auf Fernmetastasen besitzen (also lokal ausgedehnte und bereits in Lymphknoten metastasierte Tumoren), um unnötige Behandlungen und Untersuchungen zu vermeiden ( Sheikholeslam-zadeh R, et al.).

Der Einsatz von PET nach Strahlentherapie: Patienten mit niedrigem tumoralen Zuckerstoffwechsel nach erfolgter Strahlentherapie haben eine fast doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, nach drei Jahren krankheitsfrei zu sein, als Patienten mit hohem tumoralem Zuckerstoffwechsel (79% gegenüber 42%). Auch hier leitet PET den behandelnden Arzt bezüglich der Aggressivität der Nachbehandlungen ( Allal AS , et al.).

Allerdings: PET eignet sich nicht, Mikrometastasen (<2 mm) in Lymphknoten festzustellen und die Sentinel-Node (Wächterlymphknoten) - Biopsie zu ersetzen ( Stoeckli SJ, et al.).
PET wann?

  1. Vor Behandlung in Ganzkörpertechnik, wenn der Tumor ausgedehnt ist (Fernmetastasensuche).
  2. Vor Behandlung in Teilkörpertechnik, um die Aggessivität des Tumors bzw. die Prognose abzuschätzen (hilft bei der weiteren Therapieplanung).
  3. 4 Monate nach Strahlentherapie, um über weitere Therapien zu entscheiden.
  4. Im Rahmen der Rezidiv-Suche im Nachsorgeschema

1a
Established clinical use
erwiesener klinischer Nutzen
Lymphknoten-Staging
Rezidiv-Suche
Tumorsuche unbekannter Primärtumor
1b
Clinical use probable
Klinischer Nutzen wahrscheinlich
2
Useful in individual cases
nützlich in Einzelfällen
Im Falle eines zweiten Tumors
3
Not yet assessable owing to missing or incomplete data
Nutzen noch nicht beurteilbar
Differenzierung benigner und maligner Tumor
Fernmetastasenstaging
Therapiekontrolle

Diagnosefindung
Staging
Therapiekontrolle, Restaging
Alle HNO-Tumore ohne Schilddrüse und ohne Tumore des zentralen Nervensystems
Alle HNO-Tumore ohne Schilddrüse und ohne Tumore des zentralen Nervensystems
Keine Erstattung für die Untersuchung der regionalen Lymphknoten.
Alle HNO-Tumore ohne Schilddrüse und ohne Tumore des zentralen Nervensystems

Halfpenny W, Hain SF, Biassoni L, Maisey MN, Sherman JA, McGurk M. FDG--PET. A possible prognostic factor in head and neck cancer. Br J Cancer 2002 Feb 12;86(4):512-6

Sheikholeslam-zadeh R, Choufani G, Goldman S, Hassid S.Unknown primary detected by FDG-PET. A review of the present indications of FDG-PET in head and neck cancers. Acta Otorhinolaryngol Belg 2002;56(1):77-82

Allal AS , Dulguerov P, Allaoua M, Haenggeli CA, El Ghazi el A, Lehmann W, Slosman DO. Standardized uptake value of 2-[(18)f] fluoro-2-deoxy-d-glucose in predicting outcome in head and neck carcinomas treated by radiotherapy with or without chemotherapy. J Clin Oncol 2002 Mar 1;20(5):1398-404

Stoeckli SJ, Steinert H, Pfaltz M, Schmid S. Is there a role for positron emission tomography with 18F-fluorodeoxyglucose in the initial staging of nodal negative oral and oropharyngeal squamous cell carcinoma. Head Neck 2002 Apr;24(4):345-9

Home Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: cgd - 01.10.2004