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Frequent Asked Questions (Häufig_gestellte_Fragen)

Q: Ich bin gesetzlich versichert. Habe ich Anspruch auf Erstattung durch meine Krankenkasse?
A: Nein. Ende Februar 2002 hat der  Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen eine Entscheidung gegen die ambulante Regelversorgung bekanntgegeben. Nach Meinung des Bundesausschusses befände sich PET noch im Stadium der Forschung. Mehr dazu finden Sie bei "PET: Pro und Kontra".
Q: Ich habe einen unklaren Lungenrundherd. Ist das eine sinnvolle Indikation für PET?
A: Viele häufige Tumorerkrankungen sind eine etablierte Indikation für PET. Mehr dazu finden Sie unter der Rubrik "etablierte Indikationen"
Q: Was kostet eine PET-Untersuchung?
A: Das hängt von Fragestellung und Aufwand ab. Wichtige Parameter sind Allgemeinaufwand, die Notwendigkeit für Teil- oder Ganzkörper und die Notwendigkeit der semi- oder quantitativen Auswertung. Daraus ergeben sich Preise zwischen ca. €420,- und €1.800 zuzüglich des Preises für das Kontrastmittel. Genaueres finden Sie unter  "Kosten"
Q: Kann ich mich mit PET auf Tumoren screenen bzw. chequen lassen?
A: Ja. Wenn Sie über 50 Jahre alt sind haben Sie eine mindestens 1%ige Wahrscheinlichkeit, mit PET einen heilbaren Tumor bei sich zu entdecken. In einer Japanischen Studie (Yasuda et al., s.u.) mit 3165 gesunden Menschen, durchschnittliches Alter 52 Jahre, hatten 2% einen malignen Tumor innerhalb von 1 Jahr. Über die Hälfte dieser Tumoren wurden frühzeitig mit PET erkannt, einige wurden mit den normalen Screeningmethoden zunächst nicht gesehen. Die von PET nicht erkannten Tumoren saßen überwiegend an den ableitenden Harnwegen einschließlich Prostata - hier ist PET u.a. wegen der natürlichen Ausscheidung des Glucoseanalgos leider blind. Wegen der hohen Kosten wird PET nicht für screening der Allgemeinbevölkerung empfohlen.
Yasuda et al. Application of positron emission tomography imaging to cancer screening. British Journal of Cancer (2000) 83(12), 1607–1611.


Q: Wenn ich mich mit PET auf Tumoren screenen bzw. chequen lasse, kann ich andere Vorsorgeuntersuchungen einsparen?
A: Wenn Sie PET als einzigste Vorsorgeuntersuchung machen lassen, verpassen Sie knapp die Hälfte der feststellbaren Tumoren im Frühstadium. Ergänzend zu empfehlen sind insbesondere die urologischen Vorsorgeuntersuchungen, da hier PET blind ist. Für Frauen gilt, daß Mammographie/Sonographie nicht ersetzbar ist, da Mikrokalk in der Brust mit PET nicht erkannt werden kann. Mikrokalk jedoch kann ein heilbaren Brustkrebs im Frühstadium anzeigen. Die empfindlichste Methode für den Lungenkrebs ist das Spiral-CT, die bereits 2mm große Tumoren entdecken kann. Mit der Darmspiegelung (Koloskopie, real, virtuell im CT oder MRT) können bereits Vorstufen von malignen Tumoren erkannt werden. Die größte Sicherheit erreicht man mit der Kombination der verschiedenen Screeningmethoden einschließlich PET.
Q: Das Kontrastmittel für PET, dieses Glucoseanalog 18F-FDG, ist radioaktiv. Ist das nicht schädlich?
A: Nein. Die Strahlenexposition bei einer Ganzkörpermessung im sog. 3D-Modus mit ca. 180 MBq FDG beträgt unter 5mSv. Das ist etwa die gleiche Größenordnung der jährlichen Umweltexposition durch Boden- und Höhenstrahlung. Die Ursache für diese niedrige Strahlenexposition ist die kurze physikalische Halbwertszeit von Fluor-18 (110 Minuten) und die rasche biologische Ausscheidung des F18-FDG über den Urin. Fliegen Sie gelegentlich über die Pole, so bekommen Sie ein mehrfaches dieser Strahlenexposition. Auch wenn Sie in bestimmten Regionen mit hoher Grundaktivität wohnen (z.B. Schwarzwald), haben Sie eine deutlich höhere jährliche Strahlenexposition als durch PET. Die Strahlenexposition ist außerdem deutlich niedriger als bei der Computertomographie (ca. 10 mSv pro Untersuchung). Bei dieser "natürlichen" Größenordnung der Strahlung bei PET sind Schäden nicht zu erwarten.

Q: Ich hatte Krebs. Kann ich bei der Nachsorge die Computertomographie bzw. Kernspintomographie durch PET ersetzen?
A: Kommt darauf an, welchen Tumor sie hatten. Bei den Tumorsorten, wo man genau weiß, daß PET besser funktioniert als CT (Darm- und Dickdarmkrebs, Hautkrebs, Lymphdrüsenkrebs, Lungenkrebs u.a.) kann man die üblichen CTs oder MRTs durch PET ersetzen. Ist das PET jedoch auffällig, so muß zusätzlich ein CT oder MRT angefertigt werden.  Diese Frage muß in jedem Fall mit dem Onkologen und PET-Arzt individuell besprochen werden, da hier zusätzlich noch weitere Aspekte berücksichtigt werden müssen (individuelles Risikoprofil, ursprüngliches Tumorgrading etc.).

Q: Wo gibt es PET oder PET-CT?
A: Hier finden Sie PET und PET-CT Standorte.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Dr. Diederichs . Wir beantworten individuell. Sollte die Frage für die Allgemeinheit relevant sein, würden wir sie mit Antwort an dieser Stelle anonymisiert ins Netz stellen.

Home Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: cgd - 01.10.2004